Der gepflegte Bootsbesitzer von heute möchte natürlich nicht nass werden, wenn es regnet. Oder sich einen Sonnenstich holen, wenn die Sonne zu sehr scheint. Deshalb braucht er natürlich ein Verdeck. Das ist ein Wunsch, dem die Werft nur allzu gerne nachkommt …

Die tatsächliche Umsetzung des Verdecks ist dann doch ein bisschen komplizierter, als es anfänglich schien. Die Form für die Lederteile zu ermitteln, war nicht ganz einfach. Jedenfalls wenn man im Geometrieunterricht immer Kreide holen war. – So wie ich …
Aber als Modellbauer weiß man sich zu helfen. Also habe ich mir aus Papier diverse Schablonen zurechtgeschnitten und damit herumexperimentiert. Im ersten Ansatz ganz leicht (siehe linkes Bild).

Ich hatte mir aber überlegt, dass das Verdeck auf jeden Fall auch an den Seiten ein wenig nach unten gehen soll. Dadurch, dass ich das Gestänge mit Rundungen versehen hatte, ergab sich eine ziemlich komplizierte Form. Einfaches Papier auflegen und dann zurechtschnippeln gingen nicht. Nach einigem Hin und Her habe ich mich wieder an meinen Computer gesetzt und habe Zeichnungen gemacht. Weil ich nichts vom teuren Leder versauen wollte, habe ich die Teile zunächst wieder aus Papier ausgeschnitten und Passproben gemacht. Das sah schon mal sehr viel versprechend aus …
… In Leder sieht das Ganze so aus:



Ich habe ja noch „Maxim“. An ihm kann ich die Testeinbauten vornehmen. Eingebaut und provisorisch befestigt sieht das dann so aus:




Wenn das Verdeck in die „Maxim II“ eingebaut ist, wird es natürlich auch ferngesteuert geöffnet und geschlossen werden können. Aber dazu später mehr.